HCM-Die Rettung für das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz

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Informieren Sie sich, was das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz Unternehmen auferlegt und was Ihre persönlichen Sorgfaltspflichten sind. Wir unterstützen Sie die Anforderungen effektiv umzusetzen.


Fabriken abgebrannt oder eingestürzt, Arbeitsbedingungen menschenunwürdig, Streikende erschossen, Kinderarbeit, Flüsse und Meere verschmutzt internationale Unternehmen haben in den vergangenen Jahrzehnten keine positiven Meilensteine mehr für sich beanspruchen können, wenn es um die Einhaltung grundlegender Standards zu Menschenrechten und Umwelt geht. Jetzt ist also Hilfe, seitens der Politik angesagt: Das Lieferketten-Sorgfaltspflichtgesetz (LkSG) definiert eindeutig Verantwortlichkeiten und fordert Unternehmen zum Handeln auf.

Im Mittelpunkt des Lieferkettengesetzes stehen: Globaler Schutz von Arbeitnehmern und der Umweltschutz. Das bedeutet, dass deutsche Unternehmen, auch wenn es sich bei ihren Lieferanten um indirekte Lieferanten handelt, Weltweit bestimmte Mindestarbeits- und Umweltstandards einhalten müssen. So sollen Sie Ihren Beitrag leisten für eine saubere Welt ohne Ausbeutung. Beachtet werden muss sowohl deutsches als auch europäisches Recht. Zu den Due-Diligence-Anforderungen gehören die Definition interner Prozesse, die Durchführung von Risikoanalysen, die Ermittlung von Präventivmaßnahmen und die Einrichtung eines Beschwerde-Mechanismus für die Regelmäßige Veröffentlichung eines Jahresberichts.

Was bedeutet das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz für Sie?

Diese Gesetzgebung  wird Ihr Unternehmen erheblich beeinflussen, insbesondere welche Compliance-Anforderungen für Sie gelten.

Im Klartext, das bedeutet viel Aufwand.

Was genau auf Sie zukommen wird:

  •  die Ernennung eines Menschenrechtsbeauftragten / Sorgfaltspflichtenverantwortlichen,
  •  die Schaffung der notwendigen Infrastruktur,
  • Erstellung von Risikoanalysen,
  • die Organisation und Verwaltung des Beschwerdeverfahrens und
  • Aufzeichnungs- und Deklarationspflicht

Das LkSG sieht empfindliche Geldbußen und Sanktionen vor, falls die im Gesetz genannten Sorgfaltspflichten nicht eingehalten werden. Bußgelder können bis zu acht Millionen Euro oder bis zu zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen. Zudem können Unternehmen bei Erreichen bestimmter Bußgeldhöhen bis zu drei Jahre von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden.

Und was nun ?

Unternehmen mit mehr als 3.000 ArbeitnehmerInnen müssen diese Anforderungen ab 01.01.2023 umgesetzt haben. Firmen mit mehr als 1.000 ArbeitnehmerInnen ab 01.01.2024. Es besteht hier nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch eine ethische Verantwortung .

Wir von HCM bieten nun ein neues Modul für die Erfassung und Berichtserstellung von Nachhaltigkeitsdaten der Lieferantenkette nach dem LkSG an. Hierbei ist eine Standaloneversion oder eine nahtlose Integration in ein bestehendes Lieferantenmanagementsystem der HCM möglich. Mit unserem Workflow- und Formulardesigner können individuelle Anwendungen einfach erstellt oder angepasst werden:
Wir liefern Ihnen ein Modul mit Workflow-Prozessen nach den Anforderungen des Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz, gemeinsam definieren wir die dazu passenden Rollen und zeitliche Vorgaben, können automatische Mailbenachrichtigungen setzten und schon ist die Anwendung lauffähig. Die Entscheidung, ob diese Anwendung in der deutschen Cloud läuft oder auf Ihren Systemen, liegt hierbei ganz bei Ihnen.

Unser neues Modul bietet Ihnen somit eine digitale Plattform zur Erfassung von Nachhaltigkeitsdaten bei Lieferanten im Rahmen der Vorgaben des LkSG. Die Funktionen erstrecken sich von der Durchführung einer Risikoanalyse, Definieren von Präventionsmaßnahmen und Einrichten eines Beschwerde-Mechanismus bis hin zur regelmäßigen Veröffentlichung eines Jahresberichts. Das alles möglichst automatisiert zur Verringerung des Aufwands.

 

Unsere Lösung für Sie für das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz!

Risikoanalyse & -management:

  • Die Risikoanalyse muss einmal im Jahr sowie anlassbezogen durchgeführt werden, wenn „das Unternehmen mit einer wesentlich veränderten oder wesentlich erweiterten Risikolage in der Lieferkette rechnen muss, etwas durch die Einführung neuer Produkte, Projekte oder eines neuen Geschäftsfeldes“ (§4 (4) LkSG).

Wir bieten durch unsere Lösung

  • eine Plattform zur automatischen Risikoanalyse und Überwachung
    • Die Datenerfassung kann in Lieferanten-Selbstauskunft oder Eigenanlage erfolgen
    • Erfassung erfolgt durch Standardisierten Fragebogen nach LKSG – Auch individuell anpassbar oder ergänzbar
    • Analyse und Risikoberechnung erfolgt vollautomatisch und wird zusätzlich visuell durch ein Ampelsystem dargestellt
    • Bei potenziellem Risiko wird automatisch eine Maßnahme erfasst
    • Benachrichtigungen erfolgen automatisiert per Mail oder im Aufgabenmanagement der Lösung

Fragebogen für LkSG

 

Menschenrechtsbeauftragte (Sorgfaltspflichtenüberwachung) 

Um eine entsprechende Überwachung zu garantieren – Immer bei neuen Geschäftsbereichen oder Produkten informiert bleiben

    • Entsprechende Rolle mit Rechten um Maßnahmen anzulegen und durch diverse Ansichten dazu in der Lage den Überblick der Sorgfaltspflichten zu behalten
    • Integration in das Aufgabenmanagement auf dem Portal

 

Präventions- & Abhilfemaßnahmen

  • Prävention: Maßnahmenfunktionalität (Erstellung Maßnahme mit Erfüllungsdatum und Mailerinnerung)
  • Abhilfemaßnahmen: Bewertung der Risiken in Maßnahmen und Maßnahmengenerierung nach gesetzlicher Priorisierung

Sind relevante Menschenrechts- und Umweltrisiken in Zusammenhang mit eigenen Geschäftstätigkeiten oder Zulieferern identifiziert, müssen sie nach LkSG bewertet werden. Je nach Bewertung muss die Maßnahme priorisiert werden.

  • Ansichten der Maßnahmen für optimalen Überblick
  • Aufgabenmanagement im Portal

Beschwerdeverfahren

Durch das Beschwerdeverfahren sollen beispielsweise Betroffene, die aufgrund des Handelns eines Zulieferers eine Menschenrechtsverletzung erleiden, die Möglichkeit haben, dem belieferten Unternehmen den Sachverhalt zu melden.

  • Gesetzeskonforme Plattform für das Beschwerdeverfahren

Bericht / Dokumentation

Unternehmen müssen jährlich einen Bericht über die Erfüllung ihrer Sorgfaltspflichten im vergangenen Geschäftsjahr erstellen zugänglich machen. Für die Einreichung der Berichte soll ein elektronischer Zugang der zuständigen Behörde bereitgestellt werden.

  • Automatisierter Bericht aus den Ergebnissen der Risikoanalyse und Maßnahmen
    • Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz -Konform
    • Export der Daten / Schnittstelle
  • Zugang für zuständige Behörde
  • Erinnerungsfunktion per Mail und Aufgabenmanagement im Portal – Jährlich benötigt

IHRE VORTEILE bei unserer Lösung für das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz:

Eine Plattform für die Zukunft

  • Integrierte webfähige Design- und Konfigurationswerkzeuge
  • Best Practice Lösungen aus vielen Geschäftsbereichen verfügbar
  • Integrierbar an jede vorhandene IT

Investitionsschutz

  • Beliebiger Ausbau voll skalierbar
  • Individualisierbar und selbständig anpassbar
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform und Lösungen

Integrierbar

  • Standard-Schnittstellen zur flexiblen Kopplung mit Ihren Bestandssystemen, d.h. keine Medienbrüche für Benutzer
  • Module auch für SharePoint oder Intranet-Integration verfügbar
  • Integrierbar mit jeder anderen HCM LÖSUNG

Gemeinsam mit Ihnen, möchten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung als Basis unseres gemeinsamen Erfolgs arbeiten und Sie damit gleichzeitig bei der Durchführung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben oder mehr über den Funktionsumfang wissen möchten, wenden Sie sich bitte an das HCM-Vertriebsteamteam per Live-Chat oder E-Mail (vertrieb@hcm-infosys.com).
Gerne stellen wir Ihnen die Lösung auch in einer Präsentation genauer vor.


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